Montag, 28. März 2016

Noch weiter östlich
Rocky Raab hat Tiger-Lilly und Paul Panzer Gestern kurz vor Einbruch der Dunkelheit mit etwas Glück und der Hilfe vom Panzerfunk noch vor dem gefährlichen Eisenbahn-Übergang getroffen. Daraufhin sind alle drei erstmal am gut getarnten Standpunkt geblieben, haben sich ein nettes Abendessen gegönnt, haben noch etwas geplaudert und dann mal ausgiebig geschlafen. 
Aufgrund von Rockys neuesten Erkundungen und mit Hilfe von Satelliten-Fotos haben die drei nun eine noch östlichere Route geplant. Dort gibt es viele kleinere Wälder – richtige Wälder mit Büschen und Bäumen – die ihnen bessere Tarnung ermöglichen. 
Tiger-Lilly ist heilfroh, dass sie mit ihrem Tiger nun nicht durch grundlose Sümpfe waten muss, sondern etwas höher gelegene, trockene Waldwege befahren kann. „Schließlich hat mein Tigerli ja keine Schwimm-Ketten“ meinte sie erleichtert. 
Rocky hat eine Route ausgetüftelt, die sie knapp westlich an einem Bahnhof (Ort ?) namens Gardelegen vorbeiführt. Der soll früher unter Eisenbahnern mal sehr bekannt gewesen sein. Sagt Rocky. Tiger-Lilly und Paul Panzer ist das anscheinend egal. Hauptsache, sie kommen unentdeckt über die Eisenbahn- und Kanal-Übergänge und dann ab in die Wälder. 
RT MacThunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 27. März 2016

Pfadfinder
Rocky Radab hat von den bevorstehenden Schwierigkeiten für Tiger-Lilly und Paul Panzer gehört. Deshalb hat er sich seine BMW R75 aus dem Schuppen geholt, alles was er so zum Überleben benötigt in den Seitenwagen gepackt, und ist losgebrettert. Er will Tiger-Lilly und Paul Panzer bei einem vereinbarten Treffpunkt vor dem Eisenbahn-Übergang treffen und ihnen als „Pfadfinder“ bei der Suche nach sicheren Wegen und Rastplätzen helfen. Das erwähnte, sehr feuchte Vogelschutzgebiet soll nämlich doch nicht so dicht bewaldet sein, wie auf den Landkarten angegeben. Aber sehr feucht und abseits der Wege auch sehr sumpfig. 

In einem heutzutage sehr beliebten „Nachschlagewerk“ heißt es: „ . . . ein etwa 340 km² großes und wenig besiedeltes Niederungsgebiet, eine reizvolle naturnahe Kulturlandschaft mit einem stetigen Wechsel von Gräben, Äckern, Wiesen und unzähligen Baumreihen und Hecken. Wegen der 1725 km Wasserläufe im Gebiet wird es auch "Land der tausend Gräben" genannt . . . “.

 












Offensichtlich ein ziemlich unsicheres Gelände.  Es dürfte schwierig werden, dort abseits der Wege eine standfeste Deckung für einen WM-Tankwagen und einen WM-Kampfpanzer zu finden. Auch wenn Tiger-Lilly ihren Tiger sehr dekorativ als mächtigen Heu-Wagen dekoriert hat. 
Wir wünschen Tiger-Lilly und Paul ein paar feste, trockene Plätzchen für sich und ihre Fahrzeuge.
RT MacThunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 


Samstag, 26. März 2016

Schleichfahrt im Schneckentempo
Diesmal hat sich Paul Panzer per Panzerfunk von der „Tiger-Fahrt“ mit Tiger-Lilly gemeldet. Wie vermutet, fällt sein alter WM-Tankwagen auf der Basis eines Opel-Blitz von 1944 im nächtlichen kontinentaldeutschen Straßenverkehr kaum auf. So kann Paul auch mal landwirtschaftliche Tankstellen anfahren und mit Tiger-Lilly eine harmlose Currywurst-Bude aufsuchen. 
Trotzdem mussten die beiden in den letzten Tagen höllisch aufpassen, um nicht in die Fänge obskurer Bilderknipser oder gar der verhaftungswütigen blauen Staatsschützer zu geraten. Die Gegend um die berüchtigte Wolfsfestung wird wirklich sehr gut bewacht. 
Paul und Tiger-Lilly sind deshalb ziemlich weit nach Osten ausgewichen. Erst kurz vor Magdeburg gelang es ihnen, die gefährliche Autobahn unentdeckt zu überqueren. Jetzt haben sie erstmal in einem größeren, etwas höher liegenden Waldgebiet Deckung gefunden. Zumindest der Panzerfunker Paul freut sich über diesen Standpunkt. 
Die nächsten Probleme warten aber schon: Erst eine viel befahrene Eisenbahnstrecke mit wenigen Bahnübergängen, dann ein viel befahrener Kanal mit wenigen Brücken. Anschließend ein großes, angeblich bewaldetes, aber sehr feuchtes Vogelschutzgebiet. Dort werden sie aufpassen müssen, dass der schwere Tiger nicht im Sumpf steckenbleibt.
Erschwert wird die Fahrt noch zusätzlich durch alte, völlig falsche Straßenschilder. Vermutlich irgendwelche kalten Kriegsreste aus üblen Zeiten. Ohne ihre guten Landkarten, Pauls Kompass und Tiger-Lillys kleines GPS-Gerät hätten die beiden sich sicher einigemale verfahren. Meint Paul.
Wir wünschen den beiden weiterhin einen klaren Kopf.

Susi Skript und RT MacThunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Donnerstag, 24. März 2016

Ostern 2016 naht   
Vorhin klingelte ein junger, blonder, eindeutig norddeutscher Paketbote an der Tür des Tieloh-Hauptquartiers und lieferte ein Paket für Rollo von Tüünstedt ab. Was eh schon selten genug passiert.
Natürlich hat Rollo das Paket sofort geöffnet und ein frischheumäßig duftendes Osterhasen-Nest hervorgeholt. Absender war das Crazyhappeninger Office in Lame Spring, höchstselbstpersönlich unterzeichnet von Wispy Angel und Iron Horse. Mit einem Hinweis von Gockel Örs auf Wiedergutmachungsbitte wegen des letztjährigen Eier-Diebstahls aus dem Tüünstedter Ostereier-Nest. 

Die Tüünstedter im Tieloh-HQ und OK Rolf waren, bzw. sind begeistert. Allein schon der Duft von echtem Stall-Heu ! Und dazu drei von Chefhühnin Hermine selbstgelegte und von Gockel Örs bemalte Langzeit-Eier. Nicht zu vergessen das Standbild des lächelnden Osterhasens. Sowas Nettes erhalten wir im Tieloh-Hauptquartier nicht alle Tage.
Alle anwesenden Tüünstedter und natürlich OK Rolf bedanken sich bei allen beteiligten Crazyhappeningern überschwänglich.

Mit herzlichem Gruß,  
Susi Skript im Auftrag von Rolf Tonner

Mittwoch, 23. März 2016

Schmalspurbahnen in Barmbek ?
Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt hat Albträume. Er trauert seiner versunkenen Insel Tüünstedt nach und seinen Tüünstedter Schmalspurbahnen. „Die waren so schön praktisch und verbrauchten kein teures Benzin. Wir sollten wirklich ernsthaft prüfen, ob man nicht zumindest in der näheren Umgebung des Tieloh-Hauptquartiers ein Schmalspur-Netz aufbauen kann!“.
Der derzeitige Oberkommandierende schüttelte aber wissend den Kopf. Die Hamburg-Barmbeker Verkehrswege-Verwaltung würde soetwas sofort verbieten und räumen lassen. Vielleicht kann man aber im Hintergärtchen des Tieloh-Hauptquartiers ein Mini-Museum für Schmalspurbahnen einrichten. 
Wir werden wohl erst einmal eine Schmalspurbahn-Kommission gründen. Das ist eine typische Hamburger Tradition, die effektiv zur Verzögerung von Entscheidungen beiträgt. Barmbeker und Tüünstedter Tradition ist dagegen die Neigung zu eher schnellen, spontanen Entscheidungen, die auch schnell und spontan in Taten umgesetzt werden. Sofern sich ihnen kein Hamburger Staatskomitee in den Weg stellt (Zyniker nennen das auch Philharmonie-Taktik).
Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Montag, 21. März 2016

Gerade noch rechtzeitig
Vor wenigen Minuten bekamen wir noch eine Panzerfunk-Meldung von Tiger-Lilly. Sie sagte, dass sie schon ihre Tarnung abgebaut hatte, als Paul Panzer mit seinem Tankwagen erschien. Gerade noch rechtzeitig. Paul hätte sofort mit dem Betanken des Tigers begonnen. Anschließend soll sofort die weitere Rückfahrt beginnen. 
Paul hat noch weitere topografsche Karten mitgebracht, die etwas weiter nach Osten reichen. Wenn nichts dazwischenkommt, wollen die beiden zwischen Helmstedt und Magdeburg die immer lästige Autobahn über- oder unterqueren. Dann in den Wäldern in weitem östlichen Bogen um die gefährliche Wolfs-Festung herum. Danach dann wieder im Bogen nordwestlich an Uelzen vorbei. Schließlich zwischen Uelzen und Soltau hindurch und wieder nordöstlichen Kurs Richtung Elbe. 
Eine mühselige Schleichfahrt, die sicher einige Tage dauern wird. Diesmal soll Paul mit dem Tankwagen vorne fahren und der als großer Heu-Haufen dekorierte Tiger dahinter. So als landwirtschaftliches „Gespann“ getarnt, sollte die Fahrt ausreichend gesichert sein, zumal in der Gegend zwischen Soltau und Uelzen, wo die Bevölkerung ohnehin an laute Kettenfahrzeuge gewöhnt ist. 
Wir erwarten weitere Panzerfunk-Zwischenberichte von der Rückfahrt.
RT MacTunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 20. März 2016

Benzin für den Tiger
Paul Panzer – der Tüünstedter Panzersammler – hat sich im Tiehloh-Hauptquartier gemeldet. Er hat sich schon gefragt, wie Tiger-Lilly auf der langen Strecke nach Lame Spring ihren Tiger mit Benzin versorgt hat. Immerhin verbraucht so ein schwerer Panzer ja enorme Mengen an Benzin und Öl, selbst bei Schleichfahrt. 

Deshalb hat er seinen WM-Tankwagen (der alte Opel-Blitz mit Tank-Behälter) mit Super-Benzin gefüllt, um Tiger-Lilly entgegen zu fahren. Er meint, er könne auch bei Tage und mit Höchstgeschwindigkeit fahren, weil ein alter LKW weniger auffalle als ein schwerer Privat-Panzer. 
Er möchte Tiger-Lilly noch im Elm abfangen, weil es weiter nördlich „schwieriges, intensiv bewachtes Gelände“ gibt. Angeblich eine Auto-Fabrik mit seltsamer Vergangenheit. 
Selbstverständlich wünschen wir auch Paul Panzer eine erfolgreiche Höchstgeschwindigkeitsfahrt.
RT MacTunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur