Freitag, 10. November 2023

Tüünstedt    Auf auf Kameraden

Tüünstedt ruft 

Noch am frühen Freitag Abend machte sich die Vorhut unserer Wiederkehrer diskret getarnt auf den gefahrenreichen Weg nach Norden. Tiger-Lilly fuhr mit einem "normalen“, modernen Unimog vorneweg. Gleich dahinter folgte Smut Smutson mit einem älteren Feuerwehr-Unimog und einem angehängten Feldküchen-Anhänger. Klar, dass die beiden auf der Autobahn im Feierabend-Verkehr nicht weiter auffielen. Einige der VW-Käfer und jüngere Oldtimer haben sich im Normal-Verkehr zwischen allerlei LKWs und Reisebussen versteckt. Weil sie dauernd von eiligen Normal-Deutschen überholt wurden, wurden auch sie nicht weiter bemerkt. Nicht einmal von den wie üblich etwas langsameren Dänen und Schweden. 

Alle anderen Tüünstedter fuhren in gemischten Kolonnen auf Landstraßen, Seitenstraßen, Feldwegen, Umwegen und Schleichwegen zur Fährstelle in Drüben. Auch das Übersetzen zur Rampensau-Rampe wurde anscheinend von keinem unbefugten Kontinentaldeutschen bemerkt. Bis 06:00 waren alle glücklich und ohne Verluste gelandet. 

In den folgenden zwei Nächten wird das größere Gerät nach Tüünstedt gebracht. Oberstab Veelstriepen hat sich dazu von diversen ruhenden Groß-Baustellen unauffällig mehrere Tieflader geliehen. Das fällt zur Zeit nicht einmal den ebenfalls ruhenden Baustellen-Secureties auf. Unsere Schutztruppen-Panzer werden als NATO-Kisten camouflagiert und unsere eigenen Tüün-Cargo-Container fallen sowieso nicht auf. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur


Mittwoch, 8. November 2023

Tüünstedt  –  Auf in die alte Heimat

Tüünstedt könnte gerettet werden !  

Nach der enttäuschenden Reaktion des Hamburger Senats-Bosses und seines Hausmeisters haben sich einige Jungs der Tüünstedter Küstenpatrouille mit ihren Kanus in den Küstennebel über der alten ”Tüün-Zone“ gewagt und nach ”Resten“ von Tüünstedt gesucht. Und gefunden! 

Das Hochwasser von neulich hat offensichtlich das Grundwasser-Reservoir im felsigen Untergrund von Tüünen (Tüünland) übersättigt und das gesamte Gelände um mindestens 14,35 Dezimeter angehoben. Mitsamt aller alten, mittlerweile getrockneten Immobilien. Die Morse-Funk-Nachricht von Kampf-Schwimmer Schwarz wurde anschließend von Hubschrauber-Pilot Bill (nur Bill) per Sprech-Funk über Kurz-Welle 33-Tüün-Hertz bestätigt.

Der Jubel im Tieloh-HQ war spontan und groß. Alle wollen so schnell wie möglich zurück auf ihre weithin unbekannte, fast unauffindbare Heimat-Insel. Sofort wurde alles Mobile wieder aufgeladen und die Fahrer warten nun auf die Marsch-Empfehlung. 

    Tiger-Lilly will wieder die Vorhut übernehmen. Generaloberstabshauptmann Veelstriepen sorgt für die Versorgung. Rocky Radab übernimmt den Geleit-Schutz für Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt. Rollo von Tüünstedt, MacThunderapple und ich kommunizieren mit Kontinentaldeutschland und dem Rest der nichts ahnenden Welt. OK RT hält das Tieloh-HQ.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 


Dienstag, 7. November 2023

Tüünstedt  –  Abfuhr

Kein "Turmbau zur Elbe" für Tüünstedt  

Rollo von Tüünstedt, Generaloberstabshauptmann Veelstriepen und Schwester Hildegard waren heute bis 11:31 im Rathaus von Senats-Boss Pidder Tschenschi. Hausmeister Groten P. Immel hat ihnen kein Antrags-Formular für Elbturm-Formulare gegeben. Mit cholerisch hochrotem Kopf hat er ihnen sogar mit einem Hamburger Kessel und seinen Polizei-Knüppeln gedroht, wenn sie noch einmal den Begriff "Turmbau zur Elbe" benutzen und Formulare haben wollen. Daraufhin sind Rollo, Hildegard und Veelstriepen mit gratis (?) ÖPNV (?) zurück ins Tieloh-HQ gefahren. Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt wirkt jetzt irgendwie enttäuscht. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur  

Sonntag, 5. November 2023



 Tüünstedt  –  Hoch oder nicht hoch

Vielleicht ’ne Aufstiegs-Möglichkeit ?  

In Hamburg (Kontinentaldeutschland) verursacht der im Bau befindliche Turmbau zur Elbe eine mittlere Panik bei den Geldgebern eines angeblich blanken Ösigarchen. 

Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt überlegt derzeit, dem Hamburger Senats-Chef Pidder Tschenschi anzubieten, den halbfertigen Pleiteturm zwischen den Elbbrücken gratis zu übernehmen und von seinen Tüünstedtern für deren exklusiven Eigen-Bedarf selbst ausbauen zu lassen. Unser Architekt P.O.Tjomkin hat bereits praxisnahe Selbstbau-Ideen für praktisch veranlagte Tüünstedter Selber-Macher entworfen.

Wegen der für Tüünstedter günstigen und unauffälligen Randlage des Geländes würde die Hamburger Gesamt-Situation sozial kaum oder garnicht gestört. Nicht einmal Hamburger Energie wäre notwendig. Würden wir alles selber machen. 

Auch der bereits vorhandene Absperr-Zaun stört uns Tüünstedter überhaupt nicht. Er würde von unseren Natur-Gärtnern hübsch bepflanzt und mit echter Camouflage getarnt werden. 


Dieses von Luggi Linser organisierte Aufsichts-Foto zeigt deutlich die quasi inselartige Lage des derzeit nur 2/5 hohen Turmbaus zur Elbe. 

Fast wie geschaffen für unsere vom Ostsee-Hochwasser verscheuchten Tüünstedter.




Tiger-Lilly, Paul Panzer und Rocky Radab finden die Turm-Idee durchaus überlegenswert. "Alle unsere Panzer, Busse, Autos und Motorräder würden locker in die Tiefgarage passen!" säuselt sogar Rabiata Rabatz (Bus-Fahrerin).

Altbäuerin und Tüün-Rätin Elfriede Suurbier dagegen hat schon rumgemotzt. Sie will bestenfalls in der 1. Etage über der Höchstwasser-Marke einziehen. "Man weiß ja schließlich, dass Hamburger Fahrstühle dauernd kaputt sind, und meinen Alten täglich ’n paarmal nach oben schieben kommt für mich nicht in Frage !". 

    Nicki Störtebeeker knurrt "Der matschige Kanal ist gerade noch akzeptabel für unsere Kanu-Küstenpatrouille, aber meine Schnellyacht, die Kampfkutter und die U-Boote kann ich da nicht – äääh – parken !". Kuddl Daddldu nickt mürrisch. Günni Gnoom und sein Kumpel Foss schütteln eindeutig ablehnend den Kopf: "Wir müssen rüber nach Steinwerder!". 


EILMELDUNG: Hamburgs Senats-Boss Tschenschi will sich am Wochenende oder bei entspannender Gelegenheit zusammen mit einigen anderen Hamburger Senatern erstmal 'n Hamburger Senats-Bock von Ratsherrn reinziehen, bevor er sich irgendwie konkret zu den Blanko-Problemen äußert. Sagt jemand aus dem Rathaus vorm Rathaus auf dem Rathausmarkt. Im Moment hätte er Probleme mit Flugzeugen.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur 




Dienstag, 31. Oktober 2023

Tüünstedt    Hochwasserzukunft

Abstiegs-Folgen  

OK (Oberkommandierender) RT und Kleinherzog RT Leu von Tüünstedt geben hiermit bekannt: Unsere lange Zeit eingenebelte, camouflagierte und weithin unerkannte Insel Tüünen (Tüünland) ist mitsamt ihrer Hauptstadt Tüünstedt wegen der mittlerweile spürbar vermehrten Wasser-Menge im Weltmeer nicht mehr über Wasser zu halten und wird von uns mit tiefem Bedauern bis auf weiteres aufgegeben. 

Die Tüünstedter Bevölkerung konnte sich samt ihrer Mobilien gerade noch rechtzeitig nach Kontinentaldeutschland auf etwas höheres, noch trockenes Gelände retten. Wir versammeln uns im und um das bekannte Tieloh-HQ herum und sind auch weiterhin echte, stolze, aber nur noch leicht getarnte Tüünstedter. 

Der berüchtigte und bewährte Tüünstedter Küstennebel tarnt nun nur noch eventuelle Reste unterhalb der aktuellen Wasserlinie. Oberhalb der Wasserlinie ist weder von der angekratzten Steilküste bei Drüben noch von See aus irgendetwas von der Insel Tüünen zu bemerken.

Berichte über unsere verbleibenden Aktivitäten im Tieloh-HQ werden wie bisher über die Tüünstedter Nachrichten Manufaktur mit dem sogenannten WWW-Netz verbreitet. Das bewährte redaktionelle Traditions-Konzept soll beibehalten werden. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur  


Dienstag, 24. Oktober 2023

Tüünstedt  –  Sturmschäden

Aufstiegs-Probleme  

Schirrmeisterin Tiger-Lilly (Tüünstedt) hat starke Zweifel, dass sie ihre Tüünstedter Edel-Karossen unauffälig über dieses frisch abgespülte Kliff hinauf zum kontinentaldeutschen Straßennetz bekommt. Bis auf weiteres müssen Tüünland-Reisende nun vom Redewischer Nordkap aus nachts (!) die Fähr-Kanus zum Rampensau-Container  benutzen. Tagsüber geht derzeit garnichts. Nach Möglichkeit werden vorerst Fährgruppen von 3 bis 22 Personen pro Kanu gruppiert. Leih-Schwimmwesten geben Döörte oder der Kanu-Käpt’n aus. Leih-Gebühr 50 Euro oder 1 Buddl Rum plus 10 Euro Pfand. 
















Kap Klütz. Hier mit dem Großen Mercedes oder dem kleinen Fiat 500 rauf zur Klützer Straße wird vermutlich ziemlich schwierig. 

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur



Samstag, 21. Oktober 2023

Tüünstedt  –  Beruhigung

Mit Raketen überleben  

Generaloberstabshauptmann Veelstriepen teilt mit, dass unsere Anti-Kriegsschiff-Raketen des hauseigenen Tüünstedter Küstenschutz-Typs "Mjöllniks" zielsicher immer präzise auf der Wasser-Linie landen bevor ihr Gefechts-Kopf am Ziel explosiv einwirkt. Auch bei Hochwasser.

Hinweis für Landratten: Die sogenannte Wasser-Linie liegt etwa eine Handbreit unter der bekannten Gürtel-Linie. Wenn jedoch die Gürtel-Linie dauerhaft unterhalb der Wasser-Linie liegt, ist der feindliche Poo-Pott am Absaufen.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur