Mittwoch, 21. August 2019

Tüünstedt  –  21. August 2019  –  Eiskalt neben dem Kühlschrank
Rettet Grönland vorm großen bösen Wolf
   US-Präsidentenboss Donny Dump will Grönland kaufen. Die kleine Mette aus Kopenhagen (Dänemark) will ihre Insel aber nicht verkaufen, und deshalb ist Donny nun ziemlich beleidigt und schimpft mächtig. 

     Käpt’n Nikki Störtebeeker ist ziemlich aufgeregt. Er macht sich Sorgen, ob sein Hofgut Brattahlíð auf Grönland noch sicher ist, falls US-Präsidentenboss Donny Dump – ganz im Stil von Wlad Pu – Grönland überraschend von US-Marines besetzen lässt und zum 53.(?) US-Bundesstaat erklärt. Nikki überlegt, seine Schnellyacht "Brunhilde" aufzurüsten und samt der "Nautilust" sowie „U-33“ vor Brattahlíðs Hafen zu stationieren. 

Hofgut Brattahlíð, hier die Gartenpforte mit Brunhilde

     Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen rät davon allerdings ab. Er glaubt, dass die US-Marines eher mit Landungs-Flugzeugen kommen werden und empfiehlt, die möglichen Landezonen mit langen Stahl-Spießen zu verigeln. 
     Unser Tüünstedter Ratsgeist Generalfeldmarschall Rommel nickt zustimmend mit dem Kopf und reckt begeistert seinen Marschallstab in die Höhe. Old Fat Lion runzelt dagegen kritisch die Stirn. 
     Derweil rätselt die internationale Yellow-Press bereits, wie Donny Dump seine kühle Immobilie wohl nennen wird, sobald er sie besitzt. „Grönland“, wie bisher? „Greenland“, weil er kein Dänisch kann? „Trump-Island“, worüber sich niemand wundern würde? Oder „Great Donald Land“?
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 16. Juni 2019

Tüünstedt  –  17. Juni 2019  –  deutlich nach dem Frühstück
Deutlich daneben
     Bahnchef Börnie Baanersson und der Tüünstedter Kleinbahn wurde von einer einzigartigen US-Railroad ein „wunderbarer, großartiger und wirklich phantastisch aussehender amerikanischer Caboose“ mit einer wirklich „unglaublich wunderbaren american History" zu einem wahrlich einmaligen Vorzugspreis von 100 000 US$ angeboten. Wir dürfen ihn sogar sofort direkt aus dem Narrow Gauge Depot von Denver / Colorado (USA) abholen. Gegen eine geringe Zusatzgebühr würde die US-Navi den Caboose sogar direkt nach Tüünstedt in den Hafen bringen. Der Verkäufer Donald T. sprach von einem "Great Deal" und einer großartigen Zukunft für Amerika und seinen „good friend, the nice old Kleinherzog". Er liebe ihn. 

   Der per E-Mail angebotene, zumindest nicht gerade fabrikfrische US-Caboose

     Unsere außen- und verteidigungspolitischen Berater — Oberkommandierender RT und Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen — sowie Bahnchef Börnie Baanersson schütteln fassungslos den Kopf. Old Fat Lion hält die Anfrage allerdings für ein Droh-Fake des US-Botschafters in Berlin. 
     Rollo von Tüünstedt, unser kleinherzogtümlicher Hofberichterstatter, arbeitet nun schon seit Stunden an einer angemessenen, vielleicht sogar diplomatischen Ablehnung dieses ziemlich durchschaubaren Angebotes. 
     Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt seufzt: „Erst Wlad Pu mit seinen grünen Männchen, dann Radschi Erdowahn mit seiner fruchtbaren Horde, und nun Donny Tumb und die US-Navy. Schreckliche Zeiten. Ich ermächtige ab sofort alle wahren Tüünstedter, sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen eine feindliche Übernahme zu wehren. Rettet die Tüünstedter Freiheit !“ 
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 3. Februar 2019

Tüünstedt  –  3. Februar 2019  –  am Frühstücksbuffet
Deutlich geradeaus leuchten
     Oberkommandierender RT hatte für Sonnabend Nachmittag die spontan erreichbaren Tüün-Räte, alle Tüün-Geister, sowie einige Sonderberater zu einem Sicherheitskrisen-Thing einbestellt. Warmes Essen und heißer Tee sollten mitgebracht werden. Thema der Stunde sind bis auf Weiteres die derzeit aktuellen, unheimlich hyperschnellen Raketen von Wlad Pu (RUS), Donny Dump (USA) und dem China-Mann Xi Jinping.
     Der Sicherheitskrisen-Thing unserer Tüünstädter Räte und Geister-Größen wird nach dem heutigen Sonntags-Frühstück fortgesetzt. Gestern brauchte die Erleuchtung ziemlich lange, bis ein erster Geistesblitz aufblitzte. Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen hat nun vor, sich näher mit Licht zu befassen. Es soll angeblich möglich sein, mit geradem Licht ziemlich gut zielen zu können. Sagt er. 
     Nikki Störtebeeker schlug vor, bei dem Händler Onnlein aus Baden-Württemberg (südwestliches Kontinentaldeutschland) leistungsgesteigerte, punktgenau wirksame Taschenlampen mit Laser-Glühbirnen zu kaufen. Paul Panzer meint, er würde sowas gerne mal in seine Panzer-Kanonen einbauen. Angeblich soll man Raketen, UFOs und ähnliches damit ziemlich gut anleuchten können. Vielleicht müsse man bei den neuen, unheimlich hyperschnellen Raketen noch etwas üben. Auch Börnie Baanersson glaubt an „Gerades Licht“ und würde gerne einige TüKB-Niederbordwagen mit solchen „Lichtstrahl-Kanonen“ ausstatten. 
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Montag, 14. Januar 2019

Tüünstedt  –  14. Januar 2019  –  Nachts in der Taverne
Hektik in der westlichen Nordsee

     Nikki Störtebeeker ist mit seiner Schnellyacht ”33“ zurück von seiner Container-Bergungsfahrt in die Nordsee. Ziemlich aufgeregt (sehr ungewöhnlich für ihn) berichtete er, dass ihm im Kattegatt ein noch ziemlich neuer US-Flugzeugträger begegnet sei. Dessen Mannschaft hätte ihn wohl für einen Piraten gehalten und flugs eine entschlossene Abwehrhaltung eingenommen (siehe Foto). Die beiden Schlachtschiffe (?) vor dem Bug des Flugzeugträgers wollten wohl den Flugzeugträger-Käpt'n davon abhalten, Nikkis Schnellyacht ”33“kurzerhand zu überfahren. Nikki glaubt, der Flugzeugträger-Käpt'n sei bestimmt wieder der ominöse Käpt'n Körk gewesen – so wie der navigiert habe. Nikki meint, falls der US-Flugzeugträger es durch den Öresund schaffe, würde er ihn spätestens an der Kadetrinne stellen und ihm sein "Gepäck" zustellen. 



     Chief Iron Horse (Lame Spring) bot sofort an, Nikki könne Hilfe von Opa Nichtschlecht und dessen Universalmotorgerät bekommen. Bei einer Wassertiefe bis 1m könnte Opa Nichtschlecht ein wasserdichtes Halteseil von seinem Universalmotorgerät aus an dem  US-Flugzeugträger befestigen und diesen an der Weiterfahrt hindern (jedenfalls glaubt Opa Nichtschlecht wasserfest an dieses Mittel).

     Ein Anruf bei unserem dänischen IM Fake Luegstrœm (Esrom/West-Jütland) half, die Lage nicht wirklich weiter aufzuklären. Fake erwähnte beiläufig, dass „vorhin“ mehrere US-Navyseals unter der Öresundbrücke rumschwämmen und mit handelsüblichen, schwedischen Laserpointern, die Durchfahrthöhe (Lichte Höhe) der Öresundbrücke bei Niedrigwasser (Ebbe) ausmessen würden. Falls sie in weiteren 6 Stunden noch einmal bei Hochwasser messen würden, läge der Verdacht auf einen Durchbruchversuch nahe.

     Unsere Tüünstedter IM Bunny Bump (Washington DC/USA) berichtet von neuesten Gerüchten über den im Bau befindlichen Flugzeugträger ”USS Enterprise“. Speziell für ihn wird angeblich derzeit in den USA intensiv nach einem als Kapitän geeigneten Mann mit dem Familien-Namen 'Kirk' gesucht. 

     Desweiteren werden von der US-Navy (?) beschleunigt deutsche Lokführer gesucht, die keine Angst vor hyperschnellen (?) Magnet-Eisenbahnen (Electromagnetic Aircraft Launch System) haben ! Mehrere Headhunter sollen deshalb bereits seit einiger Zeit im Emsland rumschweben. In Tüünstedt ist leider noch kein Headhunter aufgetaucht. Dabei haben wir hier durchaus gute Erfahrungen gemacht mit Magneten, magnetischen Eisenbahnen und schnellen Lokführern.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 6. Januar 2019

Tüünstedt  –  6. Januar 2019  –  endlich
Tiger-Lilly freut sich auch 
     Tiger-Lilly, offizielle Tüünstedter Schirrmeisterin, freut sich offiziell klammheimlich. Sie hat auf der internationalen Auto-Versteigerung eines MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 ein richtig günstiges Schnäppchen gemacht. Das ist der MB 540 K 1/43 Spezial Roadster mit dem lang auslaufenden Heck und dem eingelassenen Reserverad. Schwarze Karosserie mit etwas Chrom. 


     Eigentlich wollte Tiger-Lilly ja die berühmte "Blaue Gans" von Hermann haben, aber die war ihr dann doch zu teuer. 

     Ihr ist immer noch rätselhaft, wie der fette, schwergewichtige Hermann mit seinem luftwaffenblauen MB 540 K Spezial Roadster über die brandenburgischen Kopfstein-Alleen zu seinem Waldhäuschen fahren konnte, ohne irgendwo aufzusetzen. 

     Bei trockenem Wetter will sie demnächst mal eine Foto-Fahrt mit einem leichten Passagier machen. Ganz vorsichtig, damit hinten unten nichts beschädigt wird. Immerhin ist sie als offizielle Tüünstedter Schirrmeisterin ja moralisch verpflichtet, das gute Stück in gutem Zustand zu erhalten. Bis zum Fahr-Tag wird der MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 vorsichtshalber in einem der vielen See-Container von Nikki Störtebeeker aufbewahrt. Auf dem Betriebshof der Tüünstedter Kleinbahn. Da sei er sicher. Sagt Tiger-Lilly. 





     Im ersten Kunstlicht des Tages wurde Tiger-Lillys MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 diskret zur Hafenstraße gebracht, um dort in den bereitstehenden Garagen-Container verfrachtet zu werden. Deutlich erkennbar: Ein Rampe muss gebaut werden, oder ein Kran muss her, oder der Panzer-Tieflader muss her. Die Diskussion darüber brachte bis Redaktions-Schluss keinen einstimmigen Beschluss zustande.
–    Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur   – 

Samstag, 8. Dezember 2018

Tüünstedt  –  8. Dezember 2018  –  Vor dem Frühstück
Rocky Radab freut sich 
     Im grausam grauen Licht des grauenden Sonnabends fuhr Rocky Radab samt der überraschten Schwester Hildegard in seinem neuen alten "Großen Mercedes 770Tü" zum Imbiss-Container Rampensau an der Landestelle Tüünstedt-Rampe. Unser Sensationsfotograf Luggi Linser konnte trotz eines Energie-Problemes einige schnelle Fotos aus dem Hubschrauber heraus machen. 

Beachten Sie die folgende exklusive Foto-Strecke:

Dieses Übersichtsfoto zeigt den gesamten Prominenten-Auflauf im Augenblick der Aufnahme. Leider ohne Ton.

Der "Große Mercedes 770Tü" mit seinem glücklichen Besitzer und der überraschten Schwester Hildegard. Die Werft-Partner Gnoom und Foss dahinter, neben dem Ehepaar Börnie und Freya Baanersson. Old Fat Lion war auch da (erstaunlich). Ich interviewe gerade unseren Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt, der von Rollo von Tüünstedt begleitet wurde. 

Einige unserer beratenden Geister versammelten sich am großen Maybach-Zeppelin. Rommel hätte eigentlich auch Hermann G. erwartet, sagte er, aber der würde angeblich auf irgendeinem Parteitag herumgeistern. Wegen des Buffets.

Hier nochmal ich beim Interview. Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt freut sich für seinen alten Gefährten Rocky Radab und Schwester Hildegard. Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen gibt Kommandos. Leider müssen wir die Straße jetzt schnell räumen. Nikki Störtebeeker hat gewichtige Transporte angekündigt.

Auf Wunsch des Anzeigen-Verkäufers der Tüünstedter Nachrichten Manufaktur hier noch weitere Fotos von der "Vorstellungs-Party“. 

Don Palermo weist auf seine diskreten Entsorgungs-Transporte hin. Hinten Theo Retisch und Rudi Ratlos, sie möchten mal für ihre Ratschläge werben.

P.O.Tjomkin und seine derzeitige, sporadische Beraterin Moushee zeigen sich an Moushees Alfa Romeo GTV 2000. Sie empfehlen ihr Projekt "Provisorische Attrappen“.
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Dienstag, 9. Oktober 2018


Tüünstedt  –  9. Oktober 2018  –  Vor der Rum-Ausschüttung
Panik an der Nord- und Ostseeküste 
     Donald Trump ( President of the United States of America ) schickt seinen Flugzeug-Träger "Harry S. Truman" nach Norwegen zum Spielen ( Schiffe versenken und ähnliche Spiele ). 
     Zwar ist derzeit noch nicht bekannt, wer der aktuelle Käpt'n des Flugzeugträgers ist, aber alle Küstenkerle hier im Norden erinnern sich noch mit Grauen an Käpt'n Körk und seine „USS Enterprise". Weil die "Harry S. Truman" nur knapp 13m Tiefgang hat, könnte sie sogar Tüünland und die berüchtigte „Kadetrinne“ passieren und zwischen Finnland und Estland erscheinen. Die Lage ist also potenziell durchaus gefährlich.
     Nikki Störtebeeker ( Tüünstedt ) und sein Kumpel 'Öl-Olav" ( Olav Tyynson, Kapitän der "Freya" aus Stavanger ) haben deshalb ihre Schiffe in die relativ flachen Gewässer der dänischen Südsee und in den Tüünstedter Hafen verholt. 
     Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen hat sofort die gesamte Tüünstedter Schutztruppe alarmiert ( Aufregungsstufe 3 ). Einige Spezialisten der Küstenpatrouille sind bereits zwecks Fernaufklärung mit ihren See-Kajaks und mobilen Funk-Geräten ausgelaufen. Alle Kampf-Panzer sowie die gepanzerten Geschütze werden bis auf weiteres ihre Stellungen beziehen und rund um die Uhr mit mindestens einem Mann besetzt. 
     Bahnchef Börnie Baanersson hat den Alarm-Fahrplan der Tüünstedter Kleinbahn in Kraft gesetzt. Alle Züge nach Links verkehren demnächst, alle Züge nach rechts früher oder später. Damit ist die Versorgung der Stellungen mit Smørrebrød, Kaffee und Munition sichergestellt. 
     Die Journalisten der Tüünstedter Nachrichten Manufaktur wollen möglichst detailliert über alle beobachteten Aktionen der NATO-Militär-Spieler berichten. Diverse Havarie-Reportagen werden folglich mit hoher Wahrscheinlichkeit folgen. Die Aktivitäten der Tüünstedter Schutztruppe sind natürlich im Prinzip geheim, aber unmöglich alle geheimzuhalten. Wegen dieses Problems sehen einige Mitglieder des Tüünstedter Rates schon jetzt geisterhaft blass aus. Generalfeldmarschall Rommel meint jedoch, er vertraue der Tüünstedter Enemenemuh-Maschine.
     Rollo von Tüünstedt 
Kleinherzogtümlicher Hofberichterstatter