Sonntag, 3. Februar 2019

Tüünstedt  –  3. Februar 2019  –  am Frühstücksbuffet
Deutlich geradeaus leuchten
     Oberkommandierender RT hatte für Sonnabend Nachmittag die spontan erreichbaren Tüün-Räte, alle Tüün-Geister, sowie einige Sonderberater zu einem Sicherheitskrisen-Thing einbestellt. Warmes Essen und heißer Tee sollten mitgebracht werden. Thema der Stunde sind bis auf Weiteres die derzeit aktuellen, unheimlich hyperschnellen Raketen von Wlad Pu (RUS), Donny Dump (USA) und dem China-Mann Xi Jinping.
     Der Sicherheitskrisen-Thing unserer Tüünstädter Räte und Geister-Größen wird nach dem heutigen Sonntags-Frühstück fortgesetzt. Gestern brauchte die Erleuchtung ziemlich lange, bis ein erster Geistesblitz aufblitzte. Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen hat nun vor, sich näher mit Licht zu befassen. Es soll angeblich möglich sein, mit geradem Licht ziemlich gut zielen zu können. Sagt er. 
     Nikki Störtebeeker schlug vor, bei dem Händler Onnlein aus Baden-Württemberg (südwestliches Kontinentaldeutschland) leistungsgesteigerte, punktgenau wirksame Taschenlampen mit Laser-Glühbirnen zu kaufen. Paul Panzer meint, er würde sowas gerne mal in seine Panzer-Kanonen einbauen. Angeblich soll man Raketen, UFOs und ähnliches damit ziemlich gut anleuchten können. Vielleicht müsse man bei den neuen, unheimlich hyperschnellen Raketen noch etwas üben. Auch Börnie Baanersson glaubt an „Gerades Licht“ und würde gerne einige TüKB-Niederbordwagen mit solchen „Lichtstrahl-Kanonen“ ausstatten. 
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Montag, 14. Januar 2019

Tüünstedt  –  14. Januar 2019  –  Nachts in der Taverne
Hektik in der westlichen Nordsee

     Nikki Störtebeeker ist mit seiner Schnellyacht ”33“ zurück von seiner Container-Bergungsfahrt in die Nordsee. Ziemlich aufgeregt (sehr ungewöhnlich für ihn) berichtete er, dass ihm im Kattegatt ein noch ziemlich neuer US-Flugzeugträger begegnet sei. Dessen Mannschaft hätte ihn wohl für einen Piraten gehalten und flugs eine entschlossene Abwehrhaltung eingenommen (siehe Foto). Die beiden Schlachtschiffe (?) vor dem Bug des Flugzeugträgers wollten wohl den Flugzeugträger-Käpt'n davon abhalten, Nikkis Schnellyacht ”33“kurzerhand zu überfahren. Nikki glaubt, der Flugzeugträger-Käpt'n sei bestimmt wieder der ominöse Käpt'n Körk gewesen – so wie der navigiert habe. Nikki meint, falls der US-Flugzeugträger es durch den Öresund schaffe, würde er ihn spätestens an der Kadetrinne stellen und ihm sein "Gepäck" zustellen. 



     Chief Iron Horse (Lame Spring) bot sofort an, Nikki könne Hilfe von Opa Nichtschlecht und dessen Universalmotorgerät bekommen. Bei einer Wassertiefe bis 1m könnte Opa Nichtschlecht ein wasserdichtes Halteseil von seinem Universalmotorgerät aus an dem  US-Flugzeugträger befestigen und diesen an der Weiterfahrt hindern (jedenfalls glaubt Opa Nichtschlecht wasserfest an dieses Mittel).

     Ein Anruf bei unserem dänischen IM Fake Luegstrœm (Esrom/West-Jütland) half, die Lage nicht wirklich weiter aufzuklären. Fake erwähnte beiläufig, dass „vorhin“ mehrere US-Navyseals unter der Öresundbrücke rumschwämmen und mit handelsüblichen, schwedischen Laserpointern, die Durchfahrthöhe (Lichte Höhe) der Öresundbrücke bei Niedrigwasser (Ebbe) ausmessen würden. Falls sie in weiteren 6 Stunden noch einmal bei Hochwasser messen würden, läge der Verdacht auf einen Durchbruchversuch nahe.

     Unsere Tüünstedter IM Bunny Bump (Washington DC/USA) berichtet von neuesten Gerüchten über den im Bau befindlichen Flugzeugträger ”USS Enterprise“. Speziell für ihn wird angeblich derzeit in den USA intensiv nach einem als Kapitän geeigneten Mann mit dem Familien-Namen 'Kirk' gesucht. 

     Desweiteren werden von der US-Navy (?) beschleunigt deutsche Lokführer gesucht, die keine Angst vor hyperschnellen (?) Magnet-Eisenbahnen (Electromagnetic Aircraft Launch System) haben ! Mehrere Headhunter sollen deshalb bereits seit einiger Zeit im Emsland rumschweben. In Tüünstedt ist leider noch kein Headhunter aufgetaucht. Dabei haben wir hier durchaus gute Erfahrungen gemacht mit Magneten, magnetischen Eisenbahnen und schnellen Lokführern.

Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Sonntag, 6. Januar 2019

Tüünstedt  –  6. Januar 2019  –  endlich
Tiger-Lilly freut sich auch 
     Tiger-Lilly, offizielle Tüünstedter Schirrmeisterin, freut sich offiziell klammheimlich. Sie hat auf der internationalen Auto-Versteigerung eines MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 ein richtig günstiges Schnäppchen gemacht. Das ist der MB 540 K 1/43 Spezial Roadster mit dem lang auslaufenden Heck und dem eingelassenen Reserverad. Schwarze Karosserie mit etwas Chrom. 


     Eigentlich wollte Tiger-Lilly ja die berühmte "Blaue Gans" von Hermann haben, aber die war ihr dann doch zu teuer. 

     Ihr ist immer noch rätselhaft, wie der fette, schwergewichtige Hermann mit seinem luftwaffenblauen MB 540 K Spezial Roadster über die brandenburgischen Kopfstein-Alleen zu seinem Waldhäuschen fahren konnte, ohne irgendwo aufzusetzen. 

     Bei trockenem Wetter will sie demnächst mal eine Foto-Fahrt mit einem leichten Passagier machen. Ganz vorsichtig, damit hinten unten nichts beschädigt wird. Immerhin ist sie als offizielle Tüünstedter Schirrmeisterin ja moralisch verpflichtet, das gute Stück in gutem Zustand zu erhalten. Bis zum Fahr-Tag wird der MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 vorsichtshalber in einem der vielen See-Container von Nikki Störtebeeker aufbewahrt. Auf dem Betriebshof der Tüünstedter Kleinbahn. Da sei er sicher. Sagt Tiger-Lilly. 





     Im ersten Kunstlicht des Tages wurde Tiger-Lillys MB 540 K 1/43 Spezial Roadster von 1936 diskret zur Hafenstraße gebracht, um dort in den bereitstehenden Garagen-Container verfrachtet zu werden. Deutlich erkennbar: Ein Rampe muss gebaut werden, oder ein Kran muss her, oder der Panzer-Tieflader muss her. Die Diskussion darüber brachte bis Redaktions-Schluss keinen einstimmigen Beschluss zustande.
–    Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur   – 

Samstag, 8. Dezember 2018

Tüünstedt  –  8. Dezember 2018  –  Vor dem Frühstück
Rocky Radab freut sich 
     Im grausam grauen Licht des grauenden Sonnabends fuhr Rocky Radab samt der überraschten Schwester Hildegard in seinem neuen alten "Großen Mercedes 770Tü" zum Imbiss-Container Rampensau an der Landestelle Tüünstedt-Rampe. Unser Sensationsfotograf Luggi Linser konnte trotz eines Energie-Problemes einige schnelle Fotos aus dem Hubschrauber heraus machen. 

Beachten Sie die folgende exklusive Foto-Strecke:

Dieses Übersichtsfoto zeigt den gesamten Prominenten-Auflauf im Augenblick der Aufnahme. Leider ohne Ton.

Der "Große Mercedes 770Tü" mit seinem glücklichen Besitzer und der überraschten Schwester Hildegard. Die Werft-Partner Gnoom und Foss dahinter, neben dem Ehepaar Börnie und Freya Baanersson. Old Fat Lion war auch da (erstaunlich). Ich interviewe gerade unseren Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt, der von Rollo von Tüünstedt begleitet wurde. 

Einige unserer beratenden Geister versammelten sich am großen Maybach-Zeppelin. Rommel hätte eigentlich auch Hermann G. erwartet, sagte er, aber der würde angeblich auf irgendeinem Parteitag herumgeistern. Wegen des Buffets.

Hier nochmal ich beim Interview. Kleinherzog R.T. Leu von Tüünstedt freut sich für seinen alten Gefährten Rocky Radab und Schwester Hildegard. Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen gibt Kommandos. Leider müssen wir die Straße jetzt schnell räumen. Nikki Störtebeeker hat gewichtige Transporte angekündigt.

Auf Wunsch des Anzeigen-Verkäufers der Tüünstedter Nachrichten Manufaktur hier noch weitere Fotos von der "Vorstellungs-Party“. 

Don Palermo weist auf seine diskreten Entsorgungs-Transporte hin. Hinten Theo Retisch und Rudi Ratlos, sie möchten mal für ihre Ratschläge werben.

P.O.Tjomkin und seine derzeitige, sporadische Beraterin Moushee zeigen sich an Moushees Alfa Romeo GTV 2000. Sie empfehlen ihr Projekt "Provisorische Attrappen“.
     Susi Skript / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Dienstag, 9. Oktober 2018


Tüünstedt  –  9. Oktober 2018  –  Vor der Rum-Ausschüttung
Panik an der Nord- und Ostseeküste 
     Donald Trump ( President of the United States of America ) schickt seinen Flugzeug-Träger "Harry S. Truman" nach Norwegen zum Spielen ( Schiffe versenken und ähnliche Spiele ). 
     Zwar ist derzeit noch nicht bekannt, wer der aktuelle Käpt'n des Flugzeugträgers ist, aber alle Küstenkerle hier im Norden erinnern sich noch mit Grauen an Käpt'n Körk und seine „USS Enterprise". Weil die "Harry S. Truman" nur knapp 13m Tiefgang hat, könnte sie sogar Tüünland und die berüchtigte „Kadetrinne“ passieren und zwischen Finnland und Estland erscheinen. Die Lage ist also potenziell durchaus gefährlich.
     Nikki Störtebeeker ( Tüünstedt ) und sein Kumpel 'Öl-Olav" ( Olav Tyynson, Kapitän der "Freya" aus Stavanger ) haben deshalb ihre Schiffe in die relativ flachen Gewässer der dänischen Südsee und in den Tüünstedter Hafen verholt. 
     Generaloberstabsfeldwebel Veelstriepen hat sofort die gesamte Tüünstedter Schutztruppe alarmiert ( Aufregungsstufe 3 ). Einige Spezialisten der Küstenpatrouille sind bereits zwecks Fernaufklärung mit ihren See-Kajaks und mobilen Funk-Geräten ausgelaufen. Alle Kampf-Panzer sowie die gepanzerten Geschütze werden bis auf weiteres ihre Stellungen beziehen und rund um die Uhr mit mindestens einem Mann besetzt. 
     Bahnchef Börnie Baanersson hat den Alarm-Fahrplan der Tüünstedter Kleinbahn in Kraft gesetzt. Alle Züge nach Links verkehren demnächst, alle Züge nach rechts früher oder später. Damit ist die Versorgung der Stellungen mit Smørrebrød, Kaffee und Munition sichergestellt. 
     Die Journalisten der Tüünstedter Nachrichten Manufaktur wollen möglichst detailliert über alle beobachteten Aktionen der NATO-Militär-Spieler berichten. Diverse Havarie-Reportagen werden folglich mit hoher Wahrscheinlichkeit folgen. Die Aktivitäten der Tüünstedter Schutztruppe sind natürlich im Prinzip geheim, aber unmöglich alle geheimzuhalten. Wegen dieses Problems sehen einige Mitglieder des Tüünstedter Rates schon jetzt geisterhaft blass aus. Generalfeldmarschall Rommel meint jedoch, er vertraue der Tüünstedter Enemenemuh-Maschine.
     Rollo von Tüünstedt 
Kleinherzogtümlicher Hofberichterstatter


Samstag, 8. September 2018

Tüünstedt  –  8./9. September 2018  –  Nach der Aquavit-Zuteilung
Schnell in die Werkstatt    
    Paul Panzer hat ein nützliches „Tieflader-Gespann“ zum Transport eventuell liegengebliebener Panzer oder sonstiger „großer Kisten“ erworben. Zugfahrzeug ist ein Sd.Kfz.9 von FAMO, der eigentliche Tieflader ein Sd.Ah.116 eines noch nicht identifizierten Herstellers. Weil alle Teile dieser Fahrzeuge nach bewährten deutsch-metrischen Maßen gefertigt wurden, können Paul und Tiger-Lilly auch diese Fahrzeuge mit ihren bewährten DIN-Werkzeugen bearbeiten (Paul hasst Intsches). 
    Während einer von Kontinentaldeutschen nicht beobachteten Nacht- und Nebel-Aktion wurde das Gespann vom Tieloh-Hauptquartier (Area 33) unauffällig und leise zur Tüünländischen Landestelle an der Rampe „verfrachtet“. 
    Bei diesem Luftfracht-Transport zeigte sich u.a. die Nützlichkeit von großen, leistungsfähigen Gummi-Gashüllen. Zum Glück ist nur eine von fünf eingesetzten Gummi-Gashüllen geplatzt. Die rosa Reste liegen jetzt verstreut auf den Wiesen hinter Drüben herum. 
    Zu unserem Bedauern hat Luggi Linsers Lichtbild-Technik bei dieser tüüntüüpischen Nacht- und Nebel-Aktion völlig versagt. Die Fotos zeigen nur schwarze Dunkelheit. Der volle Neumond hat auch nicht zur Aufklärung beigetragen. Nun wissen nur die beteiligten Akteure der Aktion, wo sich das Tieflader-Gespann jetzt befindet. Und Döörte, unsere Bedienung im Kiosk-Container „Zur Rampensau“. Und Wooki, ihr Macker. Und natürlich Spike, der bewährte Wachhund. 


    Dunkelfoto bei Neumond. Nur der tüüpische Tüünstedter Küstennebel ist deutlich sichtbar. Luggi ist das sehr peinlich, und er will so schnell wie möglich brauchbares Bildmaterial nachliefern.


RT MacThunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur

Donnerstag, 30. August 2018

Tüünstedt  –  30. August 2018  –  Während der maritimen Rum-Zuteilung
Es ist wieder soweit:
Seeschlacht im Ärmelkanal    
    Die nächste große See-Schlacht im Ärmelkanal steht vermutlich kurz bevor. Es geht angeblich um Jakobs Muscheln. Während die Franzosen wegen Jakobs Muscheln die Royal British Mussel-Fleet zunächst mal mit Stoß-Trupps attackierte, hat die britische Admiralität sofort die Grand Fleet alarmiert und samt ihrem schrägen Flugzeug-Träger auslaufen lassen. 
    In den ostfriesischen Häfen und Werften werden vorsichtshalber die Torpedos und See-Minen geputzt. Für den Fall, dass die Royal Navy mal wieder vom Kurs abkommt. 
    Nikki Störtebeeker (Tüünstedt) hat seine Schnell-Yacht aufmunitioniert und jede Menge original Tüünstedter Flatuzin-Diesel gebunkert. Er will unter der Tüünstedter Flagge Touristen-Törns bis Dünkirchen anbieten. Er rechnet u.a. mit Teilnehmern des norddeutschen Trachten-Vereins 'Bundesmarine'. 
    Auf der Werft von Gnoom & Foss werden umgehend alle verfügbaren Boote der Küstenpatrouille, sowie Nikki Störtebeekers Spezial-Kutter für Spontan-Transporte seefest gemacht (geteert und kalfatert). Auf Empfehlung von Admiral a.D. Druff (Altersheim "Zum Goldenen Kringel" / Spadenland) werden die Boote und Kutter mit kaum erkennbaren, selbstverständlich geheimen Hocheffektivitäts-Waffen ausgestattet. Manche davon sind vorsichtshalber seit 1945 getarnt eingelagert und gut bewacht worden. 
    TüKB-Bahnchef Börnie Baanersson hat reichlich zu tun mit der Verladung und dem Transport der kostbaren Fracht. Bisher hat es noch nicht geknallt, aber trotzdem sucht er vertrauenswürdige Logistik-Helfer. Und Lokführer. Und Rangierer. Und Gleisbauer.
    Die Tüünstedter Nachrichten Manufaktur will die Muschel-Seeschlacht sowie ihre globalen Begleiterscheinungen beobachten und natürlich ausführlich berichten. 

MacThunderapple / Tüünstedter Nachrichten Manufaktur